Newsbeiträge
Zufriedenes Resümee in Horst
Sehr zufrieden zeigte sich der Vorsitzende des Fördervereins Dorfgemeinschaft Horst und Wessel (DGH), Herbert Schulze Geiping (Foto), über die Reaktion der Politik auf seinen Bericht im Ausschuss für den Kommunalbetrieb Werne (RN berichteten).
„Alle Politiker haben erkannt, dass ein Dorfgemeinschaftshaus in Horst sinnvoll und vor allem notwendig ist“, resümierte der Vorsitzende im RN-Gespräch die Sitzung in der vergangenen Woche. Vor allem der Beharrlichkeit der Horster Bürger sei es zu verdanken, dass nun Bewegung in die Sache kommt: „Wir haben regelmäßig gezerrt und gezogen, um das Thema auf der Tagesordnung zu halten.“
Bleibt noch die Finanzierungslücke in Höhe von rund 60000 Euro, die mithilfe von DGH und Stadt gestopft werden muss. Schulze Geiping ist sich sicher: „Das schaffen wir.“ Dabei könne der DGH vor allem von der Erbaurecht-Lösung profitieren.dac
Schnelle Lösung gefragt
Dorfgemeinschaftshaus in Horst ist noch zu teuer / Erbbaurecht für Förderverein?
Die Zeit in Sachen Dorfgemeinschaftshaus Horst drängt: „Je länger sich dieses Projekt zieht, um so schwieriger wird es, Leute bei der Stange zu halten, sich für dieses Projekt zu engagieren“, sagt Herbert Schulze Geiping.Im Ausschuss für den Kommunalbetrieb Werne (KBW) skizzierte der Vorsitzender des Fördervereins Dorfgemeinschaft Horst und Wessel (DGH) das aktuelle Bild.
Monika D. weiter in der Psychiatrie
WERNE. Das am Donnerstag gesprochene Urteil im Prozess um die tödliche Bluttat auf einem Pferdehof in Werne (elf Jahre und acht Monate Haft wegen Totschlags) war vielleicht noch nicht das letzte Wort.
Schweigen bis zum Schluss
Monika D. wegen Totschlags an Elsbeth B. zu fast zwölf Jahren Haft verurteilt
WERNE/DORTMUND. Starr und stumm blickte Monika D. gestern in Richtung Richterbank, als um 15.50 Uhr endlich die Entscheidungen verkündet wurden. Kein Mord, sondern Totschlag. Keine lebenslange Haft, sondern „nur“ elf Jahre und acht Monate.
Das „letzte Wort“ – dann das Urteil
Monika D. gilt als psychisch labil / Mord oder Totschlag?
DORTMUND/WERNE. Heute um kurz vor 15 Uhr ist es soweit: Dann wird Monika D. von zwei Wachtmeistern zur Anklagebank geführt – zum voraussichtlich letzten Mal. Begleitet wird sie wohl auch diesmal wieder von einem Betreuer aus der Psychiatrie in Eickelborn. Monika D. ist psychisch labil, nach einem Zusammenbruch wurde sie schon Anfang März 2012 vom Gelsenkirchener Frauengefängnis in die geschlossene Klinik verlegt. Damals war von einer „akuten Krisenintervention“ die Rede. Man hatte Angst, dass sich Monika D. etwas antun werde.
Ein Ort des Schreckens
Ein marodes Gehöft in Horst war 2010 Schauplatz einer blutigen Tat – Heute verfällt es
Die Bäume sehen nicht nur winterlich-kahl aus. Sie wirken morsch, wie abgestorben. Fast wie eine Allegorie auf den Schrecken, der sich hier vor zwei Jahren und vier Monaten ereignete.
Hier, an dem schon damals nicht mehr gut geführten Hof in Horst, ereignete sich die Bluttat an Elsbeth B. Die 65-Jährige fiel der Habgier der jungen Monika D. zum Opfer; sie wollte in den Besitz des Gehöftes kommen. Das glauben jedenfalls die Ermittler. Heute wird sich zeigen, wie die Richter die Tötung von Elsbeth B. juristisch bewerten.
Dracula kommt der Prinzessin ganz nah
Kinderkarneval in Horst
Die fünfte Jahreszeit feierten am Samstag 25 Kinder beim Kinderkarneval in Horst. Zum fünften Mal präsentierten die kleinen Narren – im Alter von 6 bis 14 Jahren – in den Compassräumen ihre Kostüme. Die Organisatoren Maria Kindermann, Daniela Birkhahn und Sabine Hövel boten ein abwechslungsreiches Programm aus Spiel, Spaß und Tanz.
Compass prämiert schönste Kostüme
Der Kinderkarneval im Compass findet am Samstag, 9. Februar, von 15.15 bis 18 Uhr statt. Das Vorbereitungsteam hat ein buntes Programm erstellt, so dass bei Spiel, Spaß und Tanz keine Langeweile aufkommen dürfte. Ein Kostümwettbewerb gehört dazu, außerdem werden verschiedene Leckereien und Getränke angeboten. Der Eintritt kostet 2 Euro für Mitglieder, 4 Euro für Nichtmitglieder. Alle Kinder sind eingeladen, einen abwechslungsreichen Nachmittag in den Compass-Räumen zu verbringen.
Extreme Tierliebe soll zur Bluttat geführt haben
Verteidiger plädieren auf Totschlag
DORTMUND/WERNE. Für Ex-Jura-Studentin Monika D. wird es vor dem Dortmunder Schwurgericht jetzt endgültig ernst. Ihre Verteidiger haben am Donnerstag maximal acht Jahre Haft wegen Totschlags beantragt.
Es war kurz vor halb elf, als Helge Boelsen das Wort ergriff. Rund eine Stunde redete er der Kölner Anwalt – ruhig und hoch konzentriert. Dann war Mitverteidiger Christoph Klein an der Reihe. Die Kernaussage: Der gewaltsame Tod der Werner Hofbesitzerin Elsbeth B. war kein Mord, das Motiv nicht Habgier. Es sei vielmehr extreme Tierliebe gewesen, die bei der Bluttat eine Rolle gespielt habe. Und Wut und Streit.
Sportkurse in renovierter Horster Halle
In Kooperation mit dem WSC (Werner Sport Club 2000) wird der Förderverein Dorfgemeinschaft Horst und Wessel in diesem Jahr verschiedene Sport- und Bewegungsangebote in der frisch renovierten Gymnastikhalle in Horst anbieten.
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